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Die Frage, ob ein Inhalt von einem Menschen oder einem KI-Modell erstellt wurde, ist heute eines der wichtigsten Probleme in digitalen Medien. Generative KI kann in Sekunden fotorealistische Bilder, überzeuginngende Texte und realistische Audiodaten erzeugen — wodurch visuelle Überprüfung allein völlig unzuverlässig wird.
Wie KI-Inhaltserkennung funktioniert
Moderne KI-Erkennung verwendet eine Kombination von Techniken, um Inhalte als wahrscheinlich KI-generiert zu kennzeichnen:
- Statistische Analyse von Pixelmustern — KI-generierte Bilder weisen oft charakteristische Rauschverteilungen auf, die sich von Kamerasensoren unterscheiden
- Metadateninspektion — KI-Tools wie Midjourney und DALL·E betten Modellkennungen in Datei-Metadaten ein, die direkt ausgelesen werden können
- C2PA-Behauptungen — wenn ein KI-Tool C2PA-konform ist, deklariert es sich im c2pa.training-mining-Assertion des Manifests
Was AuthenSeal meldet
Die KI-Analysepipeline von AuthenSeal liest das eingebettete C2PA-Manifest (falls vorhanden), prüft werkzeugspezifische Metadaten und berechnet einen Konfidenzwert für den KI-Ursprung. Das Ergebnis wird mit jeder Versiegelung gespeichert und auf der öffentlichen Verifizierungsseite angezeigt.
Wichtig: AuthenSeal blockiert keine KI-generierten Inhalte — es kennzeichnet sie transparent. Ein menschlicher Ersteller, der sein eigenes Werk versiegelt, erhält ein „Menschlicher Ursprung"-Abzeichen. Ein für Archivzwecke versiegeltes KI-generiertes Bild wird entsprechend gekennzeichnet. Transparenz, nicht Zensur, ist das Ziel.